Die Kosten mangelnder Weiterbildung im Unternehmen sind hoch, besonders im Hinblick auf Sprachkenntnisse in einer global immer stärker vernetzten Geschäftswelt. Oftmals fehlt jedoch das entsprechende Trainingsbudget, und es wird am ehesten in diesem Bereich gespart. Das muss nicht sein – denn dank der Weiterbildungsförderung Beschäftigter nach dem Qualifizierungschancengesetz 2019 kann die Sprachschulung der Angestellten zu 100 Prozent staatlich subventioniert sein, die Fördermittel können dabei von jedem Unternehmen beantragt werden.

Training kostet, Trainingsverzicht ist kostspielig

Regelmäßige berufliche Schulungen und Weiterbildungen nicht zur Unternehmenspriorität zu machen, ist ein teures Versäumnis. Firmen ohne Trainingsprogramme verdienen im Schnitt pro Angestelltem 76.000 Euro im Jahr, über 50 Prozent weniger als Unternehmen mit Trainingsprogrammen. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen stehen jedoch oft vor einer finanziellen Herausforderung, die Entscheidung zur Investition in ein betriebsweites Sprachlernprogramm fällt nicht leicht, zumal bei vielen Programmen Mitarbeitermotivation und -beteiligung oftmals niedrig ist und die Kapitalrendite schwer ersichtlich sind. Laut Sarah Ehlinger, Senior Account Managerin bei Learnlight DACH, sind allerdings weniger als 15%  aller Unternehmen mit der Existenz des staatlichen Förderprogramms „WeGebAU“ für Angestellte vertraut , das seit 2006 existiert. Noch weniger HR- und L&D-Entscheider kennen die Neuregelung, die seit 2019 unter der Bezeichnung „Weiterbildungsförderung Beschäftigter“ im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes besteht und Schulungskosten in Betrieben bis zu 100 Prozent abdeckt, gegebenenfalls sogar für jüngere Angestellte mit guter Qualifikation.

Zunehmende Globalisierung stellt neue Herausforderungen an ältere Mitarbeiter

Ein ganz gängiges Szenario: Erika ist 53 Jahre alt und arbeitet seit über 15 Jahren im Vertrieb eines mittelständischen Automobilzulieferers mit 150 Mitarbeitern. Über die vergangenen 10 Jahre hinweg expandierte das Unternehmen in mehrere europäischen Länder, wie auch nach Asien und Amerika. Meetings und Schriftverkehr in Englisch sind inzwischen unabdingbar, doch Erika besitzt mangelnde Englischkenntnisse und fühlt sich deshalb unsicher in der Kommunikation mit internationalen Geschäftspartnern, sei es im direkten Kontakt oder bei Video-Konferenzen. Trotz ihrer jahrelangen Erfahrung im Unternehmen fühlt sie sich in ihrem Arbeitsplatz gefährdet, besonders im Zuge der zunehmenden Digitalisierung von bestimmten Prozessen.  Jüngere, besser qualifizierte Mitarbeiter sind ihr hier weit voraus. Erika besitzt zwar die Motivation sich fortzubilden und möchte selbstsicherer im Umgang mit der Fremdsprache werden, hat jedoch privat kaum Zeit und Kapazitäten dafür, auch das verfügbare Firmenbudget ist zu knapp für eine nachhaltige und positionsbezogene Schulung. Mit all diesen Herausforderungen ist sie innerhalb des traditionsreichen Unternehmens, das sich im digitalen Transformationsprozess befindet, keineswegs allein.

Staatliche Förderung plus maßgeschneiderte Kurse mit nachweislichem Erfolg

Genau hier kommt die ‚Weiterbildungsförderung Beschäftigter‘ zu tragen: Sie liefert die Möglichkeit exakt auf die Unternehmensbedürfnisse abgestimmte, firmenweite Sprachlernlösungen zu implementieren, die sich bequem in den beruflichen Alltag integrieren lassen – und zudem staatlich großzügig unterstützt werden.

Die Bundesagentur für Arbeit sieht hierbei eine gestaffelte Förderung vor, abhängig von Betriebsgröße und Alter der Angestellten. Kleine Betriebe bis neun Mitarbeiter erhalten für alle Mitarbeiter 100% Förderung. In mittelständischen Betrieben (10-249 Mitarbeiter) werden über 45-Jährige ebenfalls komplett subventioniert, unter 45-Jährige noch zu 50 %. Schulungen in Großunternehmen mit über 250 Beschäftigten werden zu 25 % gefördert. Neben der Übernahme der Schulungskosten können Unternehmen zusätzlich zur Förderung einen Arbeitsentgeltzuschuss zwischen 100 und 25 % erwarten.

Schulungen sind ein Muss, unstrukturierte, kurzfristige Maßnahmen oft eine Fehlinvestition

Die meisten Betriebe erkennen die Notwendigkeit von Weiterbildung und Mitarbeiterschulungen. Dank der ‚Weiterbildungsförderung Beschäftigter‘ ist die Finanzierung sogar in kleineren Betrieben oft ohne zusätzliche Kosten möglich. Offen bleibt jedoch die Frage nach dem richtigen Schulungsansatz, um eine positive, gewinnbringende Erfahrung für die Mitarbeiter und den notwendigen Erfolg fürs Unternehmen zu garantieren. Rund 70 Prozent aller Weiterbildungsaktivitäten sind bereits betrieblich, laut einem Beitrag des Europäischen Sozialfonds für Deutschland nahmen schon 2016 49 Prozent aller abhängig Beschäftigten an einer oder mehreren Maßnahmen betrieblicher Weiterbildung teil. Insgesamt 53 Prozent aller Betriebe führten im gleichen Jahr Weiterbildungen durch. Dabei handelte es sich jedoch in erster Linie um unstrukturierte sowie zeitlich begrenzte Schulungen mit im Schnitt 26 Stunden Dauer. Mitarbeiterengagement und Schulungsresultate sind bei kurzzeitigen Initiativen allerdings oft suboptimal. Zudem felt es vielen Trainingsprogrammen an ausgefeilten Analytik-Tools, um Lernbeteiligung und -fortschritte aussagekräftig messen zu können.

Maximale Lernbeteiligung, Motivation und Fortschritte – transparent und klar messbar

Learnlight informiert und unterstützt seine Kunden nicht nur in der Nutzung staatlicher Förderungsmittel, sondern garantiert dank seines umfassenden Angebots an sowohl traditionellen wie auch innovativen virtuellen Methoden die größtmögliche Lernbeteiligung und -motivation sowie transparente, klar messbare Ergebnisse. Das Training, wie beispielsweise in Business-Englisch, findet in Kleingruppen ab zwei Personen oder sogar in Einzelkursen statt, geleitet durch erfahrene und engagierte Trainer direkt in den Firmenräumen oder digital über die Lernplattform auf dem Notebook/PC beziehungsweise per App auf Smartphone oder Tablet.

Learnlight’s deutsches Tochterunternehmen Arenalingua kooperiert aktuell mit mehr als 70 Firmenkunden im Rahmen der ‚Weiterbildungsförderung Beschäftigter‘. Die Partnerschaften bestehen in vielen Fällen seit etlichen Jahren. Bisher haben über 2000 Lerner ihr Sprachtraining mit dem TOEIC-Zertifikat für Business-Englisch abgeschlossen. Arenalingua ist dabei deutschlandweiter, AZAV-zertifizierter Bildungsträger und betreut  Lerner im gesamten Spektrum vom Anfängerstadium bis hin zu Verhandlungssicherheit. Die Teilnehmer werden je nach anfänglichem Kenntnisstand sowie speziellen Sprachanforderungen in unterschiedliche Lernergruppen unterteilt. Neben Sprachschulungen bietet Learnlight Training in Soft-Skills wie interkulturellen Kompetenzen, Kommunikationsgeschick, Leiten virtueller Teams, Krisenmanagement und vielem mehr an.

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Eine Win-Win-Situation für Unternehmen und deren Mitarbeiter

Die staatliche Förderinitiative ist demnach eine klare Win-Win-Situation für Unternehmen und Mitarbeiter mit Weiterbildungsbedarf. Sarah Ehlinger erkennt die ‚Weiterbildungsförderung Beschäftigter‘ als echte Hilfe dort, wo sie am meisten gebraucht wird: „Ich arbeite seit 11 Jahren mit unserem staatlich geförderten Englischtraining und habe die Entwicklung des Förderprogramms WeGebAU miterleben dürfen“ erklärt sie und stellt fest, dass die Initiative besonders seit ihrer Ausweitung 2019 äußerst attraktiv für alle Mitarbeiter geworden ist. Das zugänglich Machen von Fremdsprachentraining ist für sie Teil einer größeren Berufung: “Vor meiner Zeit bei Arenalingua war ich Entwicklungshelferin auf den Philippinen, heute betreibe ich quasi “Entwicklungshilfe” in Deutschland: Kleine und mittelständische Betriebe zu einem kostenlosen Englischtraining zu verhelfen, bereitet mir große Freude!“

Neue Kompetenzen und Selbstvertrauen: das Potenzial bestehender Mitarbeiter ausschöpfen

Vertriebsmitarbeiterin Erika lernt mittlerweile seit über einem Jahr im Rahmen der ‘Weiterbildungsförderung Beschäftigter’ Business-Englisch mit Learnlight, wobei sie keineswegs nur Vokabeln und Grammatik paukt, sondern insbesondere ihre Sprechfähigkeit wie auch ihr Selbstvertrauen auf interaktive Weise in Kommunikation mit einem kompetenten Trainer stärkt. Dadurch fühlt sie sich den wachsenden Fremdsprachenanforderungen im immer globaler werdenden Unternehmen inzwischen absolut gewachsen. Dank ihrer mittlerweile guten Englischkenntnisse organisiert und leitet sie internationale Videokonferenzen mit neuem Selbstbewusstsein, sie fühlt sich ingesamt kompetenter und gefestigter in ihrer Position. Das Beste daran: Erikas neue Fähigkeiten wirken sich nicht nur nachweislich positiv auf die Kundenbeziehungen ihres Arbeitgebers aus, ihr Training wird zudem komplett von der Agentur für Arbeit getragen!

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